Teestube. Kein Café. Keine Konditorei. Kein Biergarten.
Im Gegensatz zu den Teekulturen Englands, des Orients oder Ostasiens entwickelte sich in Ostfriesland über Jahrhunderte hinweg keine Kultur öffentlicher Teehäuser. Die ostfriesische Teezeremonie war im Privaten verwurzelt, beheimatet in den gemütlichen Wohnstuben der Menschen.
Erst mit dem Aufkommen des Tourismus entstanden die ersten Teestuben. Sie überführten die private Wohnstube gewissermaßen in einen öffentlichen Rahmen und machten Reisenden jenes Ritual zugänglich, das zuvor fast ausschließlich im familiären Kreis gepflegt worden war: die Teezeit als Raum für Muße, Entschleunigung und Miteinander.
Anders als in klassischen Cafés, deren Angebot maßgeblich vom opulenten Konditorhandwerk bestimmt war, war das Gebäck der ostfriesischen Teestuben von der häuslichen und ländlichen Backtradition geprägt. Der Grundsatz dabei lautete: Das Gebäck begleitet den Tee – niemals umgekehrt.
An diese ursprüngliche Form der Teestube knüpft unser Konzept an: echter Ostfriesentee und eine kleine Auswahl an hausgemachtem Gebäck in gemütlicher Atmosphäre und familiärer Bewirtung. Ein Ort der Teekultur – nicht der gastronomischen Vielfalt.
Selbstverständlich servieren wir auch das andere Heißgetränk mit zwei E (Kaffee).